Fünf Tore in der Schlussphase: Stades Lea Mance wird zur Matchwinnerin
21.04.26 – Stades Handballerinnen schließen die Regionalliga-Saison mit einem 28:26-Sieg beim Wilhelmshavener HV ab. Aber erst nach einer Leistungssteigerung nach der Pause.
In der Tabelle belegt die HSG Stade/Fredenbeck Rang acht. Beste Spielerin in der Partie gegen Wilhelmshaven war Lea Mance mit 13 Toren.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verloren die Gäste den Faden. „Wir haben zu wenig im Kollektiv gespielt und einfache technische Fehler gemacht“, kommentierte HSG-Trainer Alexander Mirkens den 9:13 -Rückstand in der 26. Minute. Mit mehr Tempo gelang den Gästen neun Sekunden vor dem Pausenpfiff der Ausgleich zum 14:14.
Starke Abwehr nach der Pause
Dank einer sehr starken Abwehrleistung mit einer überragenden Juline Euhus im Tor gelang der HSG in der 53. Minute die 24:22-Führung durch Lea Mance. „Sie riss das Spiel an sich, übernahm die Verantwortung und strahlte den unbedingten Willen zum Siegen aus“, sagte der Trainer. Von den neun Toren im zweiten Durchgang erzielte sie allein fünf in den letzten den zehn Minuten.
Weniger spektakulär, dafür ebenso stark, spielte Lena Heinemann. Mit ihren Sperren öffnete sie die Räume für ihre Mitspielerinnen. Dabei musste sie viel einstecken. Heinemann sorgte dafür, dass den Gästen sechs Siebenmeter zugesprochen wurden.
HSG-Tore: Ehlers 2, Heinemann 3, Mance 13/5, Jopp 1, Scharsitzki 3, Hollunder 3, Martyn 3
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Quelle: Tageblatt
Foto: Jörg Struwe - picselweb.de

