Stade muss improvisieren und kämpft sich als Einheit zurück

09.03.26 – Der Traum von den Play-offs lebt beim VfL Stade weiter. Die verletzungsgeplagten Stader boten dem Publikum einen echten Krimi. Der Kampf um Platz 4 ist hart.

Mit 70:66 (35:37) rang der Basketball-Regionalligist den Oldenburger TB vor rund 500 Zuschauern im Sportcampus nieder und hielt damit drei Spieltage vor Saisonende den Anschluss an Tabellenplatz vier.

Noch steht der VfL punktgleich mit 15 Siegen hinter Bramsche auf Rang fünf, da der direkte Vergleich verloren ging. Doch das spannende Finish gegen Oldenburg zeigte: Die Stader geben im Rennen um die Aufstiegsrunde nicht auf.

„Es war ein unfassbar packendes Spiel mit einer unglaublichen Schlussphase, das wir mit 70:66 gewinnen“, bilanzierte VfL-Manager Thomas Bolz nach einer Partie, die über weite Strecken eher nach einem bitteren Rückschlag im Play-off-Kampf ausgesehen hatte.

Stader laufen Rückstand hinterher

Nur zehn Minuten lang im ganzen Spiel lagen die Gastgeber in Führung. Schrittfehler, Ballverluste, Angriffszeit abgelaufen, viele Fouls und eine schwache Wurfquote ließen den Rhythmus immer wieder abreißen. Als Oldenburg in der 27. Minute auf 48:38 davonzog, wurde es spürbar still im Sportcampus. Im Publikum machte sich die Sorge breit, dass die Saisonziele vorzeitig platzen könnten.

Doch der VfL stemmte sich mit Teamgeist gegen das drohende Aus im Play-off-Rennen. „Wir haben mit Energie gezeigt, dass wir das Spiel drehen können“, freute sich Andreas Bergmann nach dem dramatischen Comeback. Der Flügelspieler war es auch, der 37 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier zum 68:65 für den vorentscheidenden Moment sorgte. 13 Sekunden vor der Sirene machte Kerem Baysalli mit seinem Treffer zum Endstand den Deckel drauf. Riesenjubel.

Erstmals stand Trainer Joan Rallo Fernández keiner seiner spanischen Spieler zur Verfügung. Dafür nutzte vor allem die Jugend forsch ihre Chance. Der 17-jährige Bruno Müsing stand erstmals in der Starting Five und traf zudem seinen ersten Regionalliga-Dreier. Auch Eigengewächs Lennart Moje gehört inzwischen fest zur Rotation.

Nachwuchs nutzt seine Chance

„Ich fand es cool, dass trotz der vielen Verletzten alle mindestens zehn Minuten auf dem Platz standen und jeder der neun Spieler gepunktet hat. Es hat viel Spaß gemacht. Das ganze Team war hochkonzentriert“, sagte Tobias Drochner.

Moje selbst wusste seine größere Rolle zu nutzen. „Ich profitiere natürlich davon, wenn wichtige Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt verhindert sind und versuche das Beste zu geben. Heute habe ich mit 14 Minuten sehr viel gespielt und bin mit meiner Leistung größtenteils zufrieden“, sagte der 23-Jährige.

Der Bauingenieurstudent im vierten Semester gilt mit seiner ruhigen Spielweise als eine der positiven Überraschungen dieser Saison – und kann sich vorstellen, auch künftig für den VfL aufzulaufen.

In welcher Liga, ist allerdings noch offen. Die besten vier Teams qualifizieren sich für die Play-offs um den Aufstieg in die 2. Liga ProB. Aktuell hätten Berlin-Charlottenburg, Bargteheide, Braunschweig und Bramsche die Tickets sicher. Doch der VfL bleibt dran.

Heftiges Programm steht jetzt an

„Wenn man sieht, wie wir uns zurückgekämpft haben, dann bin ich ganz zuversichtlich, dass wir unseren Part erfüllen können und müssen hoffen, dass Bramsche gegen Göttingen, Bergedorf oder Wolfenbüttel patzt“, gibt sich Lennart Moje zuversichtlich.

Die nächste Bewährungsprobe wartet bereits am kommenden Wochenende im SCS und sie hat es in sich. Innerhalb von 24 Stunden trifft der VfL zunächst am Freitag auf Bergedorf und einen Tag später auf den Tabellenzweiten Bargteheide. Zwei Spiele, die im Kampf um die Play-offs entscheidend sein können. „Das wird nicht einfach. Aber ich bin optimistisch, dass Itu wieder dabei ist“, sagte Cheftrainer Joan Rallo Fernández.

Die Statistik

VfL-Punkte: Baysalli 17, Boadu 12, von Allwörden 11, Drochner 9, Bergmann 7, Wuttke 6, Moje 3, Müsing 3, Spree 2.

Nächste Spiele: VfL Stade – TSG Bergedorf (Freitag, 13. März, 19.30 Uhr, Sportcampus)

VfL Stade – TSV Bargteheide (Samstag, 14. März, 19.30 Uhr, Sportcampus)

Quelle: Tageblatt
Foto: Jörg Struwe - picselweb.de 

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