Hitzeschlacht beim Stader Altstadtlauf

04.07.19 – Die Hitze hatte den Stader Altstadtlauf fest im Griff: 34 Grad zeigte das Thermometer beim Start des Hauptlaufs über zehn Kilometer. Einige Teilnehmer beendeten den Lauf vorzeitig, einer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Matthias Meier, Organisator und Leichtathletik-Chef des VfL Stade, hatte bereits am Freitagabend eine Mail des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes in seinem Postfach: Achtung, es wird heiß am Sonntag! Und damit verbunden der Hinweis darauf, dass genügend Wasserstellen eingerichtet werden und Sanitäter vor Ort sein sollten, und dass keine Langstreckenläufen angeboten werden dürften, sollte die Temperatur auf über 30 Grad steigen. Es sei denn, sie würden morgens bis 10 Uhr oder abends nach 18 Uhr ausgetragen werden. Das aber, so Meier, sei organisatorisch keine Option gewesen. Der Lauf über 15 Kilometer wurde somit gestrichen. Die Läufer konnten über die zehn Kilometer an den Start gehen. Die Organisatoren wollten nichts riskieren.


Ariana Brems nach dem Zieleinlauf.

Aufgrund der Hitze sei letztlich der eine oder andere Läufer und Zuschauer weggeblieben, sagt Meier. Insgesamt gingen 345 Teilnehmer auf die Strecke und damit weniger als in den vergangenen Jahren. Ein Läufer musste wegen massiver Kreislaufprobleme ins Krankenhaus gebracht werden. Ansonsten, so Meier, hätten die Sanitäter einen ruhigen Tag gehabt. Um für Abkühlung zu sorgen, haben die Organisatoren 600 Liter Wasser eingekauft. An verschiedenen Stellen entlang der Strecke, etwa am Fischmarkt, wurden Rasensprenger für die Läufer aufgestellt.

Für Unruhe sorgte das Gerücht, dass der Lauf der Schulen wegen der Hitze ausfallen werde. Dies hatte sich während des Wochenendes über WhatsApp, Facebook und Co. verbreitet. „Viel Gerede“, entgegnete der Organisator des Laufs der Schulen, Gerd Maxin. Denn eine Absage habe nie zur Debatte gestanden. 100 der 117 gemeldeten Klassen gingen einzeln und im Minutentakt über eine verkürzte Strecke von 2,3 Kilometern an den Start, insgesamt bis zu 1700 Schüler und Betreuer. „Es gab einige besorgte Eltern, die ihre Kinder zu Hause gelassen haben“, sagte Maxin, „die meisten aber waren dabei.“ Trotz der „unglücklichen“ Vorgeschichte zog er ein positives Fazit.


Abkühlung im Zielbereich.

Sportlich hatte das Fischer-Mohr Laufteam viel zu feiern. Das Team stellte den schnellsten Läufer (Sascha Scharnewski), die schnellste Läuferin (Kristina Jago) und die schnellste Teamstaffel (Udo Feindt, Philip Ecks und Nils Meier). „Es war zwar brütend heiß“, sagte Feindt, „und trotzdem haben wir uns tapfer geschlagen.“

Die Ergebnisse

Hauptlauf über 10 km (91 Teilnehmer):

Männer: 1. Sascha Scharnewski (Fischer-Mohr Laufteam) 38:51 Min., 2. Mario Callsen-Bracker (Stade) 39:26, 3. Tim Hartmann (Fischer-Mohr Laufteam) 40:06.

Frauen: 1. Kristina Jago (Fischer-Mohr Laufteam) 43:03 Min., 2. Katharina Krause (TV Lilienthal) 50:48, 3. Ariane Brems (Wildeshauser Lauftreff) 52:37.

Teamstaffel 3 x 5 km (3 Teilnehmer): 1. Fischer-Mohr Laufteam 1:03:48 Std., 2. Feuerwehr Horneburg 1:16:36, 3. Waldorf Force 1:39:06.

Schülerlauf über 2,5 km (38 Teilnehmer):

Jungen: 1. Benno Bösel (TSV Apensen) 10:54 Min., 2. Jakob Kurzewitz (VfL Stade) 11:22, 3. Marlon von Gizycki (VfL Stade) 11:24.

Mädchen: 1. Greta Weißer (VfL Stade) 12:03 Min., 2. Carlotta Steck (VfL Stade) 12:40, 3. Thekla Kurzewitz (Stade) 13:48.

Quelle: Stader Tageblatt
Fotos: Tim Scholz

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