Noch ein Sieg zum Titelgewinn

06.04.17 – Julia Wichern (ehemals Lupke) gehört seit dieser Saison wieder zum Kader der Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade. Mit ihrer Mannschaft möchte die Spielmacherin den Sprung in die 3. Liga schaffen. Am Sonnabend könnte es schon soweit sein.

Am 8. April, um 18 Uhr kann der VfL in der Halle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums gegen den Tabellenzweiten BV Garrel Meisterschaft und Aufstieg bereits vorzeitig perfekt machen.

VfL-Trainerin Trula Diminidis glänzen die Augen und sie lobt neben der Spielweise vor allem die Einsatzbereitschaft ihrer Spielmacherin, wenn sie über die Qualitäten von Julia Wichern spricht. „Jule ist der Motor unseres Spiels. Sie ist pfeilschnell und hat unserer Spielweise damit ein neues Tempo verliehen. Außerdem ist sie absolut zuverlässig“, sagt Diminidis. Besonders die Einstellung schätzt die Trainerin an Wichern. Seit 2015 ist die Handballerin Mutter und nimmt trotzdem alle Termine wahr. „Wie Jule Familie und Sport unter einen Hut bringt, verdient unsere volle Achtung. Somit ist sie in jeglicher Hinsicht ein absolutes Vorbild“, sagt Diminidis

Dabei kann das Trainergespann Diminidis/Kirsten Willmann von Glück sprechen, dass sie auf die gebürtige Staderin zurückgreifen kann. Wichern versuchte sich nämlich im Alter von fünf Jahren zunächst beim Ballett, Voltigieren und Turnen. Doch so recht sagte ihr all das nicht zu und so begann sie mit sieben Jahren mit dem Handballspielen beim VfL Fredenbeck. Als 13-jährige wechselte sie zum MTV Wisch und 2004 schließlich zum Buxtehuder SV. Neben 30 Spielen in der 1. Bundesliga lief sie bis 2009 vor allem für die Bundesligareserve auf. Anschließend zog es Wichern erstmals nach Stade, wo sie bis 2012 blieb. Die nächste Etappe in der sportlichen Laufbahn lautete Werder Bremen. Mit ihrer Schwangerschaft verließ sie den Verein allerdings wieder. Nach der Geburt ihrer Tochter war der Eifer groß, schnell wieder zu spielen und so lief Wichern eine halbe Saison für den in der Nähe ihres Wohnortes gelegenen TuS Jahn Hollenstedt in der 3. Liga auf. 2016 folgte nun die Rückkehr nach Stade.

Die Entscheidung fiel ihr leicht. Sie ist mit der Region verbunden, hat die Familie vor Ort und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem Haus in der Nähe von Harsefeld. Darüber hinaus war das bekannte Umfeld ein weiterer Grund für den Wechsel zum VfL. „Ich hatte über all die Jahre guten Kontakt zu den Trainerinnen und auch zu einigen Mitspielerinnen“, sagt die ehemalige Jugend- und Juniorinnen-Nationalspielerin. „Und ich wusste, dass unter Trula und Kiki (Kirsten Willmann, Anm. d. Red.) gutes Training stattfinden würde, das Spaß und Leistungsorientierung vereint.“ Dazu gehört die wöchentliche Einheit Fußball zum Aufwärmen am Donnerstag. „Ich bin in einer Fußballerfamilie groß geworden“, bekennt Wichern mit einem Augenzwinkern.

Schon nach wenigen Wochen im Spielbetrieb der laufenden Saison zeigte sich, dass die gelernte Schifffahrtskauffrau eine wichtige Funktion in der Oberliga-Damenmannschaft des VfL Stade einnimmt. Neben festen Größen wie Mona Hoffmann und Lara Witt hat sich Wichern als eine der besten Werferinnen etabliert. Mit durchschnittlich 7,4 Toren pro Spiel zählt sie darüber hinaus zu den Besten der Liga.

Zum Heimspiel erwarten Julia Wichern und ihre Mannschaftskameradinnen den Tabellenzweiten BV Garrel. Im Hinspiel hat es die wurfgewaltige Sarah Weiland auf der halblinken Position den Staderinnen schwer gemacht. Aber auch Maike Deeben auf der Spielmacherposition kann an einem guten Tag Akzente setzen. Im Hinspiel konnte Stade den Bewegungsradius von Deeben allerdings gut eingrenzen und mit 32:27 gewinnen.

Für das Rahmenprogramm des möglichen vorgezogenen Saisonfinales haben sich die Staderinnen wieder einiges einfallen lassen. Im Rahmen des portugiesischen Mottos werden den Zuschauern regionale Köstlichkeiten gereicht. Zudem gibt es eine Verlosung.

„Wir hoffen, dass wir vor voller Kulisse spielen und am Ende die vorzeitige Meisterschaft feiern können“, sagt Trula Diminidis. Das habe die Mannschaft mehr als verdient.

Quelle: Stader Tageblatt
Foto: Torben Röhricht

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