Stade muss in Bützfleth viel investieren und gewinnt knapp
26.10.26 – Im Stader Derby musste Favorit VfL Güldenstern in Bützfleth Schwerstarbeit vollrichten. Im Nachbarschaftsduell zwischen Hammah und D/A III wurde es hitzig. So lief der Spieltag.
Das Stader Derby begann mit gut 20 Minuten Verspätung. Zuvor lief nämlich das Viertelfinale der Kreisplakette zwischen den beiden zweiten Mannschaften des TuSV Bützfleth und des ASC Cranz-Estebrügge. Hier durften die Bützflether ordentlich feiern, weil sie sich auf dem letzten Drücker noch ins Elfmeterschießen retten konnten und dieses gegen den amtierenden Kreisplaketten-Sieger gewannen.
Der eh schon nasse und tiefe Rasen war damit aber noch schwerer zu bespielen. Das vermeintliche Topspiel zweier spielstarker Bezirksligisten hatte in der ersten Halbzeit viel Stückwerk zu bieten. Favorit Stade machte sich zudem das Leben schwer durch viele unsaubere Pässe, die Stader entfachten nur ein wenig Gefahr mit einigen Distanzschüssen und bei Standards. Klare Chancen waren das nicht.
Die beste Chance vergab TuSV-Spieler Enes Görüm, als er kurz vor der Pause einen Konter nicht unterbrachte.
In der zweiten Halbzeit steigerte Stade sich, der TuSV lauerte auf Konter. Jannik Peters knallte einen Foulelfmeter an die Latte (51.). Das rächte sich nicht, weil Torhüter Ian Huke eine Großchance von dem fahrlässig freistehenden Osman Yaman noch mit den Fingerspitzen entschärfen konnte.
Je länger das Spiel dann dauerte, desto klarer wurden die VfL-Chancen.
Kilja Burmester, Matthias Lippek und Illya Mykhno hätten schon die Stader Führung erzielen müssen. Louis Ney erlöste die Stader dann nach einem zuvor noch geblockten Abschluss von Niklas von Borstel.
TuSV Bützfleth - VfL Güldenstern Stade 0:1
Tor: 0:1 (81.) Ney
Quelle: Tageblatt
Foto: Jörg Struwe - picselweb.de

