Nächstes Kunststück gelungen

05.03.18 – Der Regionalligist VfL Stade hat die Rendsburg Twisters mit 95:74 geschlagen. Die Stader belohnten die 250 Zuschauer in der Sporthalle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums mit einem sehenswerten Auftritt, zeigten aber auch ein anderes Gesicht.

Yettra Specks geht vorneweg, als sich die Stader Basketballer bei ihren Fans bedanken. Der Weg führt einmal die Treppe der Tribüne hinauf und an anderer Stelle wieder hinunter. Die Fans stehen Spalier, klatschen mit den Spielern ab und beglückwünschen sie für den deutlichen Sieg gegen die Twisters und ein sehenswertes Spiel. „Das war nett anzusehender Basketball“, sagt ein zufriedener Paul Larysz.

Seine Mannschaft hat bislang als einziges Team der 1. Regionalliga Nord das Kunststück vollbracht und den Tabellenführer geschlagen. Nun haben die Stader, aktuell Fünfter, mit den Twisters, aktuell Dritter, das nächste Spitzenteam geschlagen. Den VfL-Trainer scheint das wenig zu überraschen: „So wie wir in dieser Liga gegen jeden verlieren können, können wir auch gegen jeden gewinnen.“

Schon die Vorzeichen standen gut für die Stader: Anders als die Twisters, die ohne ihre groß gewachsenen Spieler angereist waren, konnte Larysz auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Der VfL ging dadurch über weite Strecke hohes Tempo, während die Kräfte auf gegnerischer Seite nach und nach schwanden.

Specks ist Lebensversicherung

Außerdem war die individuelle Klasse entscheidend: Oscar Andres und Kristoffer von der Ohe machten ein starkes Spiel in der Abwehr (jeweils fünf Defensiv-Rebounds); Kapitän Tom Lipke kam immer besser rein und war einer der sichersten Werfer – und der Amerikaner Yettra Specks, der die meisten Punkte erzielte und so etwas wie die Lebensversicherung des VfL Stade ist. „Ohne Yettra sind wir besser im Rhythmus als ohne ihn“, sagt Larysz.

Im Spiel lagen die Stader größtenteils in Führung. Die Twisters schafften es allerdings, das Spiel zeitweise eng zu gestalten. Besonders nach der Halbzeit, als der VfL mit 59:45 vorne lag, verkürzten die Gäste zwischenzeitlich auf vier Punkte. Auch zu Beginn des letzten Viertels ließen sich die Twisters noch nicht abschütteln. „Wir haben es uns manchmal gemütlich gemacht und waren wieder sehr divenhaft“, sagt Larysz. Das habe der Mannschaft bereits einige Siege gekostet.

Am Ende aber ist der VfL-Trainer glücklich, dass seine Mannschaft nach den Schwächephasen wieder schnell in die Spur fand, dass sie Twisters-Point-Guard Garrett Jefferson nach anfänglichen Problemen immer besser im Griff hatte, und dass sie am Ende über die Rebounds das Spiel für sich entschied. „Die Mannschaft“, sagt Larysz, „hat einen guten Charakter gezeigt.“

Die Statistik

Spielverlauf: 32:27 (1. Viertel), 59:45 (Halbzeit), 72:66 (3. Viertel), 95:74 (Endstand)

VfL Stade (Punkte/Dreier): Lipke 14, Andres 15, Specks 23/4, von der Ohe 11/1, Stielow 6, Bromberg 4, Rosenstein, Fröhlich 4, Both 7, Ruppert 3, Sausmikat 8

Zuschauer: 250

Nächstes Spiel: BG Aschersleben Tigers – VfL Stade (Sonnabend, 10. März, 19.30 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt
Foto: Martin Elsen

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