Unnötige wie unglückliche Niederlage

18.12.17 – Die Regionalliga-Basketballer des VfL Stade haben ihrem Gegner Alba Berlin II am 3. Advent ein Weihnachtsgeschenk gemacht. Das Heimspiel vor 340 Zuschauern war das letzte Spiel des Jahres. Die 80:81-Niederlage haben sich die Stader selbst anzukreiden.


Auch 25 Punkte von Janis Stielow konnten die Niederlage letztlich nicht abwenden.

Die Schlussphase lief spektakulär gegen den VfL. Mit mehr Souveränität wäre es nicht zur Niederlage gekommen. Der VfL Stade führt mit 80:78 und fährt einen eigenen Angriff. Yettra Specks versucht einen Drei-Punkte-Wurf. Der Ball springt auf den Ring. Oscar Andres sichert den Ball per Rebound und passt direkt auf Janis Stielow. Auch der versucht einen Dreier zu versenken und verfehlt knapp. Alba Berlin ist in Ballbesitz.

Auf der Anzeigetafel stehen noch 25 Sekunden Spielzeit. Stades Trainer Paul Larysz nimmt eine Auszeit. Im Anschluss wollen die Berliner einen Dreier setzen, Stielow hat den Abpraller schon in den Händen, kann den Ball aber nicht fangen. Alba bleibt im Ballbesitz. Noch 8,5 Sekunden. Alba nimmt eine Auszeit. Im Anschluss schafft Albas Malte Delow mit einem unkoordinierten, unter Zeitdruck abgefeuerten Fernwurf tatsächlich den siegbringenden Dreier zum 80:81. Noch 1,3 Sekunden.

Trainer genervt

Stade nimmt noch eine letzte Auszeit. Larysz plant mit seinem Team den alles entscheidenden Spielzug. Der Sieg ist noch möglich. Einwurf Specks, Andres windet sich um seinen Gegner und schließt aus der Drehbewegung ab. Der Ball springt an den hinteren Ring und von dort wieder ins Feld. Nach vier Siegen in Folge verliert der VfL Stade unnötig.

Trainer Larysz sitzt nach der Niederlage genervt auf der Bank. „Wir sind zu lässig aus der Halbzeitpause gekommen“, urteilt er. Zudem sei seine Mannschaft müder geworden und habe so mehr Fehler produziert. „Da muss man bei den Angriffen ruhiger bleiben“, so Larysz bezüglich der vielen hektischen Abschlüsse. Der VfL Stade hatte in den letzten beiden Dritteln ungewöhnlich viele leichte Fehler im Spiel, und machte zudem leichte Körbe nicht. Durch die Fehlerquote seien die Stader auch ängstlicher in ihren Aktionen geworden. Mit der „intensiven Defense“ war Larysz zwar zufrieden. „Aber wir hätten noch physischer spielen können, die Schiris haben viel durchgehen lassen.“

Erst der Rausch - dann der Kater

Nach den ersten beiden Vierteln hätte keiner in der vollen Vincent-Lübeck-Halle erwartet, dass der VfL Stade mit einer Niederlage in die kurze Weihnachtspause gehen würde. Nachdem der VfL Stade durch zwei Freiwürfe von Stielow mit 10:7 in Führung gegangen war, drehte der Gastgeber auf und spielte sich vor begeisterten Fans in einen kurzen Rausch.

Richard Fröhlich mit einem Dunk, Jan-Christian Both aus der Bedrängnis, Andres mit einem Dreier, Philipp Sausmikat behauptet den Ball im Liegen gegen zwei Berliner, Andres ist zur Stelle nach einem Wahnsinnsangriff von Specks und Jamo Ruppert – alles klappt und es steht 20:10. Das Viertel endet 26:19. Auch im zweiten Viertel dominiert der VfL und hält die Sieben-Punkte-Führung, mit 46:39 geht’s in die Pause. Dann wird das Stader Spiel zunehmend fragiler und fehlerhafter.

Die Statistik

Spielverlauf: 1. Viertel 26:19; 2. Viertel 46:39; 3. Viertel 64:62; 4. Viertel 80:81

VfL Stade: Andres (15 Punkte/2 Dreier), Specks (12), Stielow (25/3), Ruppert, Both (6), Fröhlich (10), von der Ohe (3/1), Sausmikat (9), Rosenstein, Panares

Zuschauer: 340

Nächstes Spiel: VfL Stade – WSG Königs Wursterhausen (So., 7. Januar, 16 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt
Fotos: Martin Elsen

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