Verletzungssorgen halten an: VfL Stade verliert nicht nur das Spiel

20.01.26 – Zum Auftakt der englischen Woche gastieren die Basketballer des VfL Stade in Braunschweig. Der VfL kassiert eine Niederlage und hat mächtig Sorgen in der Regionalliga.

Es gibt eine gute und gleich zwei schlechte Nachrichten von den Basketballern des VfL Stade. Positiv: Mit Bennett Spree von der TSG Westerstede steht dem Regionalligisten sehr kurzfristig ein 19-jähriger Neuzugang zur Verfügung. Weniger erfreulich: Auch das Engagement des Zweitliga-Spielers konnte die 81:89-Niederlage (42:45) bei der SG Braunschweig nicht verhindern. Zudem verletzte sich Center Luca von Thun und fällt vorerst aus.

Mit der siebten Saisonniederlage im Gepäck traten die Mannen von VfL-Coach Joan Rallo Fernàndez die Heimreise an. Allerdings nur mit kurzem Zwischenstopp. Denn schon am Dienstag wartet die nächste Aufgabe: das Nachholspiel bei den Eisbären Bremerhaven.

Baysalli und Iturria treffen von draußen

Dabei hatte die Partie in Braunschweig aus Stader Sicht vielversprechend begonnen. Wie schon so oft in dieser Saison legte der VfL einen guten Start hin. Kerem Baysalli demonstrierte früh seine Kunst des Dreipunktewurfs, Francesc Iturria zog nach. Bereits nach wenigen Minuten stand eine 19:9-Führung auf der Anzeigetafel - die höchste Gäste-Führung des Abends. Doch zu diesem Zeitpunkt waren noch 32 Minuten zu spielen.

Früh zeichnete sich jedoch ab, dass dieser Abend eine Wendung nehmen würde. Luca von Thun kam unglücklich auf, knickte mit dem Fuß um und musste das Feld verlassen. Nach Ryker Wuttke fiel damit auch der zweite Center aus, der für Lufthoheit unter den Körben sorgen sollte.

Neuzugang Bennet Spree spielt sieben Minuten

„Das war der Schlüsselmoment in diesem Spiel. Die Verletzung von Luca führte zu Problemen in der Defensive, was sich auch auf die Offensive auswirkte“, erklärte VfL-Coach Joan Rallo Fernàndez nach der Partie. Immerhin: Im direkten Vergleich nach Hin- und Rückspiel behalten die Stader mit einem Punkt die Nase vorn.

Der personelle Engpass machte auch den Weg frei für den Neuzugang. Bennett Spree kam gut 24 Stunden nach seiner Verpflichtung zu seinem ersten Einsatz und stand knapp sieben Minuten auf dem Feld. Der 1,87 Meter große Guard blieb dabei zwar noch ohne Punkt, sammelte aber erste Eindrücke im neuen Team.

In einer schnellen und sehr körperbetonten Partie stemmten sich vor allem Kerem Baysalli und Marvin Boadu gegen die drohende Niederlage. Baysalli erzielte starke 30 Punkte, davon allein fünf Dreier, Boadu steuerte als Routinier 18 Zähler bei.

Leise Kritik am Schiedsrichter-Gespann

Francesc Iturria versuchte gemeinsam mit Florian von Allwörden, den Ausfall unter den Körben beim Rebound aufzufangen. Nil Angelats stellte sich kompromisslos in den Dienst der Mannschaft, musste jedoch nach fünf Fouls die Schlussminuten von der Bank aus verfolgen.

Dort machte sich zunehmend Unmut breit, insbesondere über einige kritische Entscheidungen der angesetzten Schiedsrichter. Am Ende reichte es dennoch nicht, um die Partie noch zu drehen.

VfL-Punkte: Baysalli 30, Boadu 18, Angelats 9, von Allwörden 8, Bergmann 7, Iturria 6, von Thun 3

Nächstes Spiel: Eisbären Bremerhaven - VfL Stade (Dienstag, 20. Januar, 20.15 Uhr)

Die aktuelle Regionalliga-Tabelle

Quelle: Tageblatt
Foto: BFR Vontent

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